Zwei Schülerberichte über einen Ausflug ins Haus der Geschichte

ERSTER BERICHT

Am 23. Juni 2016 hat die 9b mit Herrn Emde und Frau Geschoreck eine Geschichtsexkursion durchgeführt. Wir sind zum Haus der Geschichte nach Bonn gefahren und konnten uns ein spezielles historisches Thema aussuchen, welches wir bearbeiten wollten. („4-2-1-deins. Teilung und Einheit Deutschlands“; „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“; „Europa – in Vielfalt geeint?“) Ich und vier weitere Mädchen aus der Klasse waren jedoch schon einmal in der Dauerausstellung gewesen. Aus diesem Grund durften wir in die Sonderausstellung: „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“ (9. Juni 2016 – 15. Januar 2017).

Dort wurden Kurzausschnitte verschiedener Filme gezeigt, die uns nachgespielte Geschichten und Vorstellungen zum zweiten Weltkrieg oder der Nachkriegszeit vermittelten. Darunter waren Filme wie: „Unsere Mütter Unsere Väter“, „Das Wunder von Bern“ oder „Schindlers Liste“. Zu jedem Film gab es zusätzliche Informationen und meistens auch originale Requisiten.

Am besten gefallen hat uns das Ende der Ausstellung. Dort war eine grüne Wand mit einem Monitor und einer Kamera. Man konnte sich hineinstellen, einen Hintergrund mit passender Musik aus der damaligen Zeit wählen und dann auf „aufnehmen“ drücken. Der Rest war uns überlassen! Wir probierten verschiedene Schauspielszenen aus, produzierten verschiedene Videos und schickten  sie uns dann per E-Mail. Es war sehr lustig, da man sich gleichzeitig auch im Monitor beobachten konnte.

Von Franziska, Ciara, Vanshi, Jule, Jana

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ZWEITER BERICHT

Persönlich fand ich, dass der Ausflug sehr gelungen war. Die Hinfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war angenehm, da ausreichend freie Sitzplätze vorhanden waren und man sich unterhalten konnte. Als wir am Haus der Geschichte angekommen waren, bekamen wir kleine Aufgabenhefte für unser jeweiliges Thema. Die Aufgaben waren gut beschrieben und strukturiert. Man konnte sie leicht beantworten. Es gab auch kleine Herausforderungen, als man zum Beispiel ein historisches Kommunionskleid suchen musste. Da die Aufgaben nicht zu schwer waren, hatten wir am Ende noch ausreichend Zeit, uns das Museum unseren individuellen Wünschen entsprechend genauer anzuschauen und ich muss sagen, dass es sehr interessant war. Ich fand den Panzer, der im Museum ausgestellt war, sehr beeindruckend. Das Museumspersonal konnte leider nicht immer die erhoffte Auskunft geben, z.B. als wir die „Medienstation“ suchten. Die Rückfahrt gestaltete sich schwieriger als die Hinfahrt, da die Klimaanlage in der KVB-Bahn nicht funktionierte. So verbrachten wir ca. 1 Stunde bei ca. 32 Grad Celsius. Insgesamt war es aber ein Top-Ausflug!

von Robin