Schülerinnen des HHG als Fahnenmädchen beim Pokalendspiel der Frauen 2016

Am 21. Mai 2016 fand das Pokalendspiel der Frauen im Rheinenergie-Stadion statt. Der SC Sand spielte gegen VfL Wolfsburg. 16.500 Zuschauer kamen ungefähr zum Spiel.

Auf den Stadionwiesen, vor dem Rheinenergiestadion, begann schon vormittags das Familienfest, dabei gab es mehrere Mädchenturniere. Am Nachmittag kamen die Zuschauer ins Stadion und erwarteten das Fußballspiel. Die Musik ging an, es erklangen die ausgewählten Hymnen der Mannschaften. Auf den Fußballplatz liefen viele Mädchen mit mehreren zusammengefalteten Fahnen unterm Arm. Sie legten die Fahnen in die Mitte des Platzes und verließen den Platz anschließend wieder.

Dann wurden unter Applaus die Aufstellungen bekannt gegeben. Die Mädchen liefen in mehreren Reihen von beiden Toren aus außen auf den Platz, blieben voreinander stehen,  lächelten,  drehten sich in Richtung Spielfeldmitte. Die ersten Personen, rechts und links, liefen los in Richtung Fahnen, die anderen folgten. Die Fahnen wurden aufgehoben. Sie fingen an sich zu drehen, eine volle Drehung nach rechts, Pause, nach links, Pause, runter und wieder hoch. Die Mannschaften liefen ein. Die deutsche Nationalhymne erklang. Die Fahnen wurden wieder zusammengefaltet und die Mädchen verließen den Platz. Anstoß, das Spiel begann, aber wie kam es zu dieser Choreographie?

9:30 Uhr: Die Mädchen verschiedener Fußballmannschaften treffen sich auf dem Fußballplatz hinterm Stadionbad, darunter auch Mädchen aus dem HHG, die bei ihrer Trainerin Ute in der Fußball AG (für Mädchen) spielen. Manche Mädchen sind zum ersten Mal da, manche auch schon zum zweiten oder dritten. Es werden verschiedene Gruppen mit „Trainern“ eingeteilt, die zu verschiedenen Fahnen gehen. An der Wolfsburg-Fahne, unter anderen, auch Fee und Lena vom HHG. Jede Person stellt sich an zwei  Schlaufen an der Fahne, diese Position muss sie sich merken. Es wird geübt, wie man die Fahne richtig aus und einklappt, wie man steht, sich hinkniet, aufspringt und einläuft. Alles sauber und ordentlich. Die strengen, aber freundlichen Augen der Trainer sehen alles: Schlaufe im Gewühl verloren, mit dem linken anstatt dem rechten Bein hingekniet oder Hinfallen beim Drehen der Fahne. Nach den Proben ziehen die Gruppen alle einheitliche Kleidung an und essen zu Mittag. Dann folgt die schon erwähnte Choreographie.

Während des Spiels konnten sich die Fahnenmädchen mit Verzehrungsgutscheinen Essen und Getränke holen. Schon in der siebten Minute schoss Wolfsburg das 1:0, in der 27. Minute gelang Sand dann der Ausgleich. Die „Gewinnerfahne“ musste nach dem Spiel noch einmal auf das Spielfeld getragen werden, aber auch 20 Minuten vor Abpfiff stand es noch unentschieden. Erst in der 80. Spielminute schoss Wolfsburg den Siegtreffer.  Die Wolfsburgfahne wurde auf den Platz getragen. Als alle Zuschauer das Stadion verlassen und die Wolfsburgerinnen ihren Sieg zuende gefeiert hatten, durften die Fahnenmädchen noch ein Gruppenfoto auf der Siegerbühne machen.

Fee Schwabe (8a)