„Es ist normal verschieden zu sein." – Präsentation der Projektwochen

Im Rahmen der Projektwochen für Vielfalt gegen Diskriminierung haben alle Schüler_innen der Jahrgangsstufe 9 intensiv und fächerübergreifend zu unterschiedlichen Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und Rechtsextremismus gearbeitet.  Die Projektwochen fördern ein respektvolles Miteinander und stärken eine Schulkultur der Vielfalt.

Zwei Wochenlang haben die Schüler_innen an ihren Projekten gearbeitet. Während dieser Zeit konnten die Schüler_innen an verschiedenen thematischen Workshops teilnehmen.

Eine Schülerin aus der 9b hat an dem Workshop „Alles nur Bilder im Kopf?“ teilgenommen. Dabei ging es um Diskriminierung aufgrund von Rassismus betroffenen Menschen sowie couragiertes Handeln. Der Workshop wurde von den Mitarbeiter_innen aus dem Netzwerk für Demokratie und Courage NRW durchgeführt.

In den Workshops habe ich gelernt, dass es viele Formen von Rassismus gibt und dass Rassismus überall auftreten kann. Spannend war, dass wir selbst manchmal unbemerkt rassistisch sind, ohne es beabsichtigt zu haben.“ 

Dieses Jahr gab es viele tolle Kurzfilme rund um die Themen Flucht, Nationalsozialismus und sexuelle Identität. Aus dem aktuellen Anlass hat sich eine weitere Gruppe mit der Person Donald Trump beschäftigt.

„Wir haben uns für das Thema „Die Welt nach Donald Trump“ entschieden.  Mit dem Projekt wollten wir den anderen Trumps Geschichte und die Rektion auf seine Präsidentschaft  in der Welt vorstellen, damit die Schüler eine begründete Stellungnahme zu Trumps entwickeln können und sich nicht nur der Mehrheit anschließen.“

Für den Abschluss der Projektwochen hat das Orga-Team zusätzlich zwei Organisationen eingeladen, die auf der Bühne interviewt wurden. Zum einen die Jugendgruppe Köln von UNICEF -Red Hand Day und Amnesty International. Die Jugendlichen von UNICEF appellierten gegen dieweltweite Ausbeutung von Kindern. Mit ihrer Aktion Red Hand Day machten sie auf den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.

Ein Schüler schrieb in seinem Projektbericht, dass durch die Projektwochen sein Interesse an Politik gestiegen sei: „Denn hat man erst einmal angefangen, sich mit Politik zu beschäftigen, ist diese gar nicht so uninteressant.“

In dem Sinne. Für Demokratie Courage zeigen.

Danke an alle Schüler_innen und alle Lehrkräfte des Jahrgangs 9 für die tollen und produktiven Projektwochen.

Organisation und Konzept: Herr Bak

Mehr Informationen:

www.netzwerk-courage.de/web/151-2222.htm
www.unicef.de/mitmachen/youth