Schulprogramm

des Heinrich-Heine-Gymnasiums

Schülerinnen und Schüler verbringen von der Klasse 5 bis zum Abitur eine prägende Zeit in unserer Schule. Das Heinrich-Heine-Gymnasium ist sich der daraus resultierenden Verantwortung bewusst und trägt dazu bei, dass sie den Herausforderungen und Bildungsansprüchen der modernen Welt gewachsen sind.

Unser Gymnasium trägt den Namen eines bedeutenden Dichters, Zeitkritikers und Demokraten. Dieser Bezug unterstreicht das von uns angestrebte Ziel: Unsere Schülerinnen und Schüler sollen einen hohen Bildungsstand erwerben und sich zu eigenverantwortlichen und engagierten Persönlichkeiten entwickeln.

Um diese Ziele zu erreichen, orientiert sich unsere Schulkultur an den Leitgedanken:

Herausforderungen annehmen
Haltungen entwickeln
Gemeinschaft stärken

Diese Leitgedanken bedingen und beeinflussen einander. Sie finden ihre gemeinsame Umsetzung in den folgenden Lernzielen :

1. Allgemeinbildung und Fachwissen erwerben
Die Verbindung einer fundierten Allgemeinbildung mit einem vertieften fachlichen Wissen in einzelnen Bereichen bildet die Grundlage eines anschließenden qualifizierten Berufseinstiegs oder Studiums. Dieses Ziel bedarf eines sorgfältigen fachlichen und didaktischen Unterrichtskonzeptes, aber auch einer hohen Lernbereitschaft und eines guten Arbeitsverhaltens auf Seiten der Schülerinnen und Schüler.

2. Eine ästhetische Urteilsfähigkeit ausbilden
Zu einer adäquaten Allgemeinbildung gehören neben der Grundkenntnis gesellschafts-. sprach- und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge auch musische und sportliche Fertigkeiten. Neben dem Unterricht bieten wir durch außerschulische Veranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften jedem die Möglichkeit, seine musischen, künstlerischen und auch sportlichen Interessen einzubringen.


3. Eigene Stärken und Talente entdecken und für sich nutzbar machen
Für die Aneignung von Wissen ist ein kreatives und eigenverantwortliches Arbeiten notwendig. Wichtig ist uns daher, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Talente und Stärken kennen lernen, sich aber auch mit ihren Schwächen auseinandersetzen, um von Seiten der Schule nicht nur ihren Begabungen entsprechend gefördert werden zu können.

4. Ein Bewusstsein für Normen und Werte entwickeln
Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit Normen und Werten eine sichere persönliche Orientierung entwickeln, gegenüber allen Menschen und der belebten Natur Achtung und Respekt zeigen und eine Sensibilität entwickeln für Diskriminierungen aller Art. Wir erwarten daher ein entsprechendes Verständnis, Reflexionsfähigkeit, einen pfleglichen Umgang mit den schulischen Einrichtungen sowie die Bereitschaft, Regeln zu akzeptieren.


5. Einen kompetenten Umgang mit sich und anderen erwerben
Hierzu zählt die heute immer wichtiger werdende Befähigung, mit anderen in einem Team zusammenzuarbeiten. Diese schließt auch die aktive wie passive Kritikfähigkeit und die Verfügung von Methoden gewaltfreier Auseinandersetzung (Streitschlichtung) mit ein.

Daneben stehen die Entwicklung eigener Lernstrategien sowie ein angemessener und verantwortlicher Umgang mit den neuen Medien.

Wir verstehen das Lernen an unserer Schule als einen offenen Prozess. Diese ‚Offenheit' dokumentiert sich auf verschiedenen Ebenen:

  • Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der eine dauernde Aufgeschlossenheit für Neues bedeutet und die Bereitschaft verlangt, sich immer weiterzubilden. Diese Grundhaltung wollen wir bei unseren Schülerinnen und Schülern wecken, damit sie ihr Lernen als positiv und als persönliche Bereicherung erleben können.
  • Historische und gesellschaftliche Veränderungen verlangen nach ständiger Evaluation und Revision der Lerninhalte , um auf Neues angemessen reagieren zu können.
  • Erfolgreiches Lernen wird begünstigt durch den stetigen Austausch aller am Lernprozess Beteiligten: Lehrer, Schüler und Eltern.
  • Das Heinrich-Heine-Gymnasium versteht sich nicht als geschlossenes System, sondern pflegt gemeinsame Aktivitäten mit der Albert-Schweitzer-Realschule im Schulzentrum Ostheim sowie die Zusammenarbeit mit städtischen Einrichtungen und Partnern aus der Wirtschaft , namentlich mit dem Klinikum Merheim , mit dem eine Kooperationsvereinbarung besteht.