"Erasmus+" - Europäische Gemeinschaft fördert ein Projekt des Heinrich-Heine-Gymnasiums

Zentrales Ziel des seit 2014 laufenden Programms Erasmus+ ist die „Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit“ und der „Austausch bewährter Praxis im Bildungs- und Jugendbereich“ (vgl. http://www.erasmusplus.de/erasmus).
Voraussetzung und gleichzeitig auch Ziel solch transnationalen Austauschs ist die Möglichkeit der Verständigung – also Sprachenkompetenz. Neben dem Angebot, verschiedene Fremdsprachen zu erlernen, gibt es am Heinrich-Heine-Gymnasium eine einzigartige Arbeitsgemeinschaft im Rahmen des Ganztagsprogramms: die vielsprachige Theater-AG.

Diese AG läuft in diesem Schuljahr zum vierten Mal. 2012/13 wurden die Durchführung und die Haltung zur Mehrsprachigkeit der Teilnehmenden von der Technischen Universität Darmstadt wissenschaftlich begleitet. Verschiedene Beiträge sind in wissenschaftlichen Publikationen erschienen (siehe unten), auch auf dieser Homepage sind weitere Informationen zu finden.
In den drei Jahren 2012 - 2015 tauschten sich Schulen aus vielen europäischen Ländern, auch das HHG, mit Projekten zur Förderung von Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit in dem auf drei Jahre befristeten Projekt PlurCur (Plurilinguales Curriculum, angesiedelt am Europäischen Sprachenzentrum in Graz) aus. Nachdem dies Projekt ausgelaufen ist, konnten sich elf Universitäten und Schulen in dem Projekt Plur > E erneut vernetzen.

Was bedeutet die Teilnahme an diesem Projekt für das HHG?
Die Mitarbeit in diesem Erasmus+ Projekt bedeutet eine erhebliche finanzielle Unterstützung für die Förderung von  Mehrsprachigkeit am HHG, besonders also auch für die vielsprachige Theater-AG.
Um zur Vernetzung der verschiedenen Projekte an den beteiligten Schulen in Irland, der Türkei, Südtirol und Österreich beizutragen, finden während der Projektlaufzeit vier Treffen statt: in Istanbul, in Meran und in Darmstadt – in Irland, wo das Projekt beantragt wurde, war die erste Zusammenkunft bereits. Dort haben wir über eine erste Maßnahme beraten, die an allen beteiligten Schulen durchgeführt werden soll: eine Fragebogenaktion zum Thema Sprachenlernen. Sie läuft vom 2. bis zum 11. März am HHG. Darin werden Schüler_innen und Lehrer_innen nach ihren Erfahrungen mit Sprachen, Sprachenlernen und ihren Wünschen zum Sprachenangebot gefragt. Die Auswertung dieser Fragebogenaktion wird auch die weitere Arbeit in unserem Projekt beeinflussen, denn dabei geht es um die Entwicklung der Sprach- und Sprachenförderung an den Schulen.
Wir werden berichten: Fortsetzung folgt!

Über Fragen und über Interesse am Erasmus+ Programm und am Projekt des HHG freue ich mich!

Gisela Fasse, März 2016