Besuch des Pressereferenten von MISEREOR im Erdkundeunterricht der 9b

Im Zuge unseres Erdkundeunterrichts bei Frau Maxeiner haben wir uns mit dem Thema  'Eine Welt - Ungleiche Welt' auseinandergesetzt.

Für die Non-Governmental-Organisations (NGOs), die so genannten Nicht-Staatlichen-Organisationen, hatten wir einen Vertreter, den Pressereferenten von MISEREOR, Herrn Baumann zu Besuch.

Die Hilfsorganisation MISEREOR unterstützt Menschen aus Lateinamerika, Südamerika, Ostafrika, Asien und vielen anderen Ländern der Welt, ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

Zu dieser Hilfe zählen Dinge wie Erste Hilfe, Impfungen und gesicherte Arbeitsplätze, die durch Firmen wie z.B. Tijala Shed organisiert werden.

Konzepte wie die Durchsetzung von Projekten wie der „Schule unter`m Baum (hierbei werden Aspekte der grundlegenden Bildung vermittelt, z.B. Lesen und Schreiben) finden bei MISEREOR ebenfalls ihren Platz.

Doch welchen Leuten wird eigentlich geholfen? Diese Frage beantwortete Herr Baumann, indem er von mehreren Projekten genauer erzählte. Hier zwei Beispiele:

MISEREOR unterstützt Menschen, wie die Müllsammler in Indien, die in Slums wohnen und jeden Tag ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um auf Müllhalden Materialien wie Glas, Papier, oder Aluminium zu sammeln. Hierfür bekommen sie an guten Tagen gerade einmal 60 Cent!

Desweiteren werden auch die Bauern aus Kotido in Ostafrika unterstützt. Diese wohnen in sog. Pampams. Dies sind Lehmhütten, die durch Stockzäune geschützt sind um Einbrecher und Tiere fernzuhalten. Die Bauern sind auf Eigenversorgung, also auf ihre eigene Ernte angewiesen, und ernähren sich hauptsächlich von einem gekochten Brei aus Maniok.

Abschließend lässt sich sagen, dass MISEREOR zusammen mit 2500 Partnerorganisationen versucht, den Menschen ein eigenständiges und menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.Die Devise „Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen und er wird nicht mehr hungern. Kämpfe darum, dass man ihn auch fischen lässt. Sorge dafür, dass auch in Zukunft auch noch Fische da sind“, findet hier ihre Bedeutung. Es spiegelt die Grundprinzipien der Organisation wieder, die dem Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe folgen.

Vanessa Burger (9b)