Gesundheitsorientierung

Das Heinrich-Heine-Gymnasium orientiert sich in vielen Bereichen des Schullebens an den Charakteristika einer gesunden Schule. Diese Charakteristika beeinflussen nicht nur das Schulleben der Schülerinnen und Schüler, sondern auch das der Lehrerinnen und Lehrer. Daher werden diese in einem zukünftigen Kreislauf weiterentwickelt, wovon alle Beteiligten profitieren.

Voraussetzung für ein gesundheitsförderliches Schulleben sind entsprechende räumliche Strukturen. Diese sind an unserer Schule in besonderem Maße vorhanden. So sind etwa durch den Bau der neuen Mensa angemessene Betreuungsräume geschaffen worden, die vielfältige Möglichkeiten der Entfaltung, Entspannung und der Rückzugsmöglichkeit bieten. Dies betrifft sowohl die Schülerinnen und Schüler, die die AWO-Betreuungsräume mit Kicker, Billard und kreativen Angeboten nutzen können, als auch für Lehrerinnen und Lehrer, denen hier ein gut ausgestatteter Lehrerarbeitsraum zur Verfügung steht.

Zusätzlich bietet unser Standort in besonderer Weise Bewegungsmöglichkeiten im Innen- wie im Außenbereich: eine Turnhalle mit insgesamt fünf Hallenteilen, einen Fußballplatz mit 400m Bahn, zwei Tartanplätze, verschiedene Möglichkeiten, in den Pausen Basketball oder Tischtennis zu spielen sowie umfangreiche Grünflächen. Diese werden traditionell nicht nur für unterrichtliche Vorhaben genutzt, sondern helfen auch das gesunde Schulleben im Rahmen von extracurricularen Veranstaltungen zu fördern.

Die Ideen einer gesunden Schule finden ihren Ausdruck außerdem in den Strukturen unseres Schulalltags. So zeichnet sich der Caterer unserer Schulmensa dadurch aus, das besonders schonende ‚Cook and Chill‘-Verfahren anzuwenden. Darüber hinaus lassen sich zu jedem Essen Hinweise finden, die einen gesundheitlichen Aspekt der jeweiligen Zutat hervorheben.

In jeder Klasse befindet sich darüber hinaus ein Ordner, der Hinweise und Ideen zu einer bewegten Pause beinhaltet. Die darin enthaltenen Übungen können sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrerinnen und Lehrern angeleitet werden und dienen dazu, insbesondere in den Doppelstunden konzentrationsfördernde Bewegungsphasen zu integrieren.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich darüber hinaus auch im Differenzierungskurs ‚Sport/Biologie' mit Fragen der Gesundheitsorientierung auseinander. So wird etwa ein so genannter ‚Schulmöbel-TÜV' durchgeführt, der im Rahmen einer Befragung die ergonomische Eignung der Schulmöbel regelmäßig prüft.

Nicht zuletzt gibt es für die Ganztagspausen, als auch die großen Pausen am Morgen eine ‚Spielebox', in der als ‚Sporthelfer' ausgebildete Schülerinnen und Schüler gegen ein Pfand Spielgeräte ausgeben, die in den Pausen genutzt werden können.

Gesunde Schule bedeutet für uns auch die Kooperation mit außerschulischen Partnern in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit. Diese Kooperation findet man beispielsweise im Schulsanitätsdienst. Seit Jahren arbeiten wir hier mit der Jugendorganisation des Roten Kreuzes der Stadt Köln zusammen, sodass die Schulsanitäter und auch ausgebildete Lehrkräfte stets auf dem neusten Stand der Ersten Hilfe sind und somit eine qualifizierte und schnelle Hilfe in vielen unterschiedlichen Notsituationen anbieten können.

Daneben wird in der Jgst. 9 eine dreistündige Projektarbeit zum Thema HIV von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AIDS-Hilfe Köln durchgeführt, was den Schülerinnen und Schülern sich außerhalb einer schulischen Bewertungssituation mit Fragen der HIV-Prävention auseinanderzusetzen.

Ebenfalls in der Jahrgangsstufe 9 arbeiten wir im Rahmen der Suchtprävention mit außerschulischen Partnern zusammen. Den Schülerinnen und Schülern wird an einem ganztägigen Projekttag, der von der Agentur CICADA gestaltet wird, Gelegenheit geboten, sich mit dem Thema Sucht und auch anderen psychischen Störungen und Krisen und deren Erscheinungsformen zu beschäftigen.

Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Merheim ermöglicht es uns außerdem, den Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in das System Krankenhaus zukommen zu bieten und an zahlreichen Weiterbildungsangeboten im Gesundheitsbereich teilzunehmen.